Moorhühner jagen? Moorleiche entdecken? Nichts von dem. Nur ein kurzer Fotowalk durch das Hiller Moor zwischen Minden und Lübbecke.

An diesem Aprilmorgen herrschen ganz interessante Lichtverhältnisse. Kurz vor den Aufnahmen hatte es noch geregnet. Die Wolken hingen noch relativ niedrig, so dass die aufgehende Sonne die Wolken von oben her anstrahlte. Die Situation hatte etwas surreales.

Fantastischer Sonnenaufgang im Hiller Moor.

Fantastischer Sonnenaufgang im Hiller Moor.

Das Hochmoor entstand vor zirka 11.000 Jahren. Damals wurde die Weser durch Gletscher der Eiszeit daran gehindert, ihrem angestammten Bett zu folgen. Erst nachdem die Eisschmelze einsetze, zog sich die Weser in ihr angestammtes Flussbett zurück. Dabei entstand ein Moor, dass heute durch seine zahlreichen Teiche und nicht alltägliche Vegetation Fotografen ungewöhnliche Motive bereithält.

Der Lebensraum von Enten und Weißstörchen bietet Fotografen und Naturinteressierten ein interessantes Ausflugsziel. Über erschlossene Wege und Stege führen unterschiedlich lange Rundwanderwege von 2 bis 7,5 Kilometer Länge durch das Moor.

Wolken im Hiller Moor.

Wolken im Hiller Moor.

Ein Steg im Hiller Moor.

Fußsteg im Hiller Moor.

Was sagst du dazu? Hat dir der Artikel gefallen?

Ich freue mich, wenn du hier deinen Kommentar schreibst, dankeschön.

Über Wanderlust 365

Wer hier schreibt  …

L o t h a r  von Wanderlust 365 – Reiseblogger und Fotograf

Ich schreibe über Skandinavien, Mitteleuropa, Kanada und USA. Am Liebsten dort, wo es im Sommer höchstens 24° C warm wird. Ich mag die Vielfalt der Natur. Die Schönheiten und kleinen Details, an der doch so viele Menschen achtlos vorbeilaufen. Eine schöne Blume am Wegesrand ebenso wie das gewaltige Panorama der Alpen oder der Rocky Mountains.